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Konservierende Zahnheilkunde

Bewahren Sie Ihre natürlichen Zähne

In der Praxis Dr. med. dent. Marcus Nicko steht der Erhalt Ihrer natürlichen Zähne an oberster Stelle. Unsere konservierende Zahnheilkunde kombiniert fortschrittliche medizinische und ästhetische Ansätze, um Ihre Zahngesundheit optimal zu fördern.

Unsere Philosophie

Wir setzen modernste Scanverfahren ein, um auf traditionelle Abdruckmethoden zu verzichten, die oft als unangenehm empfunden werden.

Dies ermöglicht eine präzisere Diagnostik und Behandlung, ohne den Komfort unserer Patienten zu beeinträchtigen.

Behandlungsspektrum

Unser Ziel ist es, Ihre Zähne langfristig zu erhalten und zu schützen. Unsere Behandlungen umfassen:

  • Direkte und indirekte Restaurationen: Modernste Füllungsmaterialien wie Kunststoffe und Keramiken werden eingesetzt, um kariöse Defekte ästhetisch und funktionell zu restaurieren
  • Zahntraumabehandlung: Schnelle und effektive Behandlungen zur Bewahrung der Zahnstruktur nach Unfällen
  • Endodontische Therapien: Behandlungen irreversibel geschädigter Zahnpulpen, um eine Extraktion zu vermeiden
  • Parodontale Therapien: Umfassende Behandlungen zur Heilung von Gingivitis und Parodontitis und zur Erhaltung des Zahnbettes

Innovative Füllungsoptionen

Amalgam-Füllung

Amalgam ist seit vielen Jahrzehnten ein bewährtes Füllungsmaterial, das jedoch seit einigen Jahren aufgrund seiner Zusammensetzung in der Anwendung diskutiert wird. Grund dieser Diskussion ist der Legierungsbestandteil Quecksilber. Allerdings konnten einschlägige Studien keine gesundheitlichen Bedenken unterstützen. Quecksilber wird auch mit verschiedenen Nahrungsmitteln aufgenommen und erreicht selbst bei zusätzlichen Amalgamfüllungen keine relevanten Grenzwerte. Deshalb wurde Amalgam lange Zeit weiterhin empfohlen. Es gibt jedoch sehr seltene Formen von Allergien, die eine Anwendung verbieten. Außerdem sollte Amalgam nicht im direkten Kontakt zu einigen Edelmetallen verwendet werden.

Unabhängig von der wissenschaftlichen Bewertung wird Amalgam heutzutage kaum noch eingesetzt. Bei gesetzlich Versicherten ist es seit 2025 vollständig verboten. Anstelle von Amalgam ist eine vorgeschriebene Füllungsversorgung getreten: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für alternative Materialien wie selbstadhäsive Kunststoffe oder Glasionomerzement (GIZ). Diese Materialien sind schnell verarbeitet, eignen sich gut für kleinere Defekte und sind für Patientinnen und Patienten kostenfrei. Häufig unerwähnt bleibt jedoch, dass beide Materialklassen eine deutlich kürzere Haltbarkeit aufweisen als frühere Amalgam- oder moderne Kompositfüllungen.

Die Vorteile von Amalgam lagen in der einfachen Handhabung, der kostengünstigen Anwendung und der hohen Belastbarkeit der Füllung.

Allerdings gibt es auch Nachteile. Die unedle Legierung korrodiert und vergrößert sich dadurch. Das kann unter anderem zum sogenannten „Herauskriechen“ der Füllung aus dem Zahn und damit zu Randspaltbildungen führen. Des Weiteren können dünne Zahnwände leicht abgesprengt werden. Außerdem muss beim Präparieren für eine solche Füllung häufig mehr Zahnhartsubstanz entfernt werden, um der Füllung den nötigen Halt zu geben. Amalgam kann somit mitverantwortlich für den Verlust von Zahnsubstanz sein.

Komposit-Füllung

Kompositfüllungen bestehen in der Regel aus einer Kombination von Kunststoffen und keramischen Füllkörpern. Diese dienen der Verbesserung der Festigkeit und des Abriebschutzes. Durch die Verwendung verschiedener Füllstoffe werden die mechanischen und physikalischen Eigenschaften gegenüber reinen Kunststoffmaterialien deutlich optimiert. Die Vorteile solcher Füllungen liegen in der guten farblichen Anpassungsfähigkeit an den Zahn sowie in der Möglichkeit, durch den Klebeprozess dünne Zahnwände zu stabilisieren.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die nur durch eine strenge Indikationsstellung und fachgerechte Handhabung eingegrenzt werden können. Kompositfüllungen schrumpfen bei der Aushärtung. Dies führt zu Spannungen und möglichen Spaltbildungen zwischen Zahn und Füllung. Diese können Ursache für Schmerzen oder eine erneute Karies sein.

Um dem Schrumpfungsverhalten entgegenzuwirken, werden diese Füllungen in dünnen Schichten nach festgelegten Techniken schrittweise eingebracht. Zudem ist der Klebeprozess zwischen Zahn und Füllung äußerst feuchtigkeitsempfindlich. Bereits ein minimaler Feuchtigkeitsfilm aus Speichel, Zahnfleischflüssigkeit oder feuchter Atemluft kann an einzelnen Stellen eine dauerhafte Verbindung zwischen Zahn und Füllung verhindern.

Aus diesem Grund ist es in der Regel notwendig, den Zahn mithilfe eines Kofferdamms (Gummituchs) absolut trocken zu legen. Ohne die konsequente Einhaltung dieser Maßnahmen stellt die Kompositfüllung ein erhöhtes Kariesrisiko dar und trägt nicht zur langfristigen Zahnerhaltung bei.

Deshalb werden in unserer Praxis Kompositfüllungen unter strikter Beachtung dieser Grundsätze sehr aufwändig gelegt. Dies erklärt auch die notwendige Zuzahlung zu dem von den gesetzlichen Krankenkassen festgelegten Betrag der früher üblichen Amalgamfüllung.

Inlayversorgung

Inlays sind im Labor gefertigte Zahnfüllungen. Im Gegensatz zu den direkt im Mund des Patienten angefertigten Füllungen aus Amalgam oder Kunststoff gibt es bei Inlays keine Probleme mit dem Aushärtungsprozess oder der Passung im Zahnzwischenraum. Inlays werden meist in 2 Sitzungen hergestellt. Während des ersten Termins wird die Form der Füllung durch den Zahnarzt präpariert und abgeformt. Der zweite Termin dient der Eingliederung der fertigen Füllung. Man unterscheidet hauptsächlich zwei Inlayarten: Inlays aus Metall und Inlays aus Keramik.

Metal-Inlay (Gold / Silber)

Es stellt eine Alternative zum Amalgam dar. Der wesentliche Vorteil besteht darin, dass es nicht korrodiert und damit deutlich länger im Zahn verbleiben kann. Außerdem kann der Zahntechniker die Füllung auf dem Modell deutlich perfekter an den Zahn anpassen, als es der Zahnarzt bei direkten Füllungen vermag. Weiterhin können Goldinlays auch in ungünstigen Bereichen (z. B. unter dem Zahnfleisch) mit Feuchtigkeitseinfluss verwendet werden.

Allerdings kann es auch bei Goldfüllungen zum Abbrechen einer oder mehrerer Zahnwände kommen, da die Füllung nicht mit den Zahnwänden verklebt werden kann. Außerdem schränkt es die spätere Füllungstherapie anderer Zähne ein. So sollte Amalgam nicht in direkter Nähe zu Gold verwendet werden.

Keramik-Inlay

Es verknüpft noch mehr Vorteile einer indirekten Füllung. Aufgrund der farblichen Gestaltung kann es meist „unsichtbar“ in den Zahn eingearbeitet werden. Selbst dünne Zahnwände können aufgrund des Klebeprozesses erhalten bleiben. Häufig kann man deshalb mit so einem Inlay auf die Überkronung verzichten. Des Weiteren ist die Anarbeitung der Füllung an den Zahn so gut möglich, dass die Füllung nahezu übergangsfrei am Zahn anliegt.

Allerdings sollten bei der Einbringung von Keramikfüllungen alle Grundsätze der Trockenlegung wie bei Kunststofffüllungen beachtet werden.

Technologische Fortschritte

Unsere Praxis nutzt hochentwickelte digitale Technologien, um Behandlungsabläufe zu optimieren und den Patientenkomfort zu maximieren. Die digitale Volumen-Tomographie (DVT) unterstützt uns dabei, präzise und minimalinvasiv zu arbeiten.

Ihr nächster Schritt

Möchten Sie mehr über unsere konservierende Zahnheilkunde erfahren oder einen Termin vereinbaren? Kontaktieren Sie uns heute noch, um zu erfahren, wie wir Ihnen helfen können, Ihre natürlichen Zähne gesund und schön zu erhalten.